Hohe Spritpreise: Apps nach Österreich-Vorbild einführen!
Angesichts der stark gestiegenen Kraftstoffpreise begrüßt der CDU-Bundestagsabgeordnete Fabian Gramling die von der Bundesregierung angekündigten Maßnahmen für mehr Transparenz und fairere Regeln an den Tankstellen. Der geplante Schritt, Preiserhöhungen nach österreichischem Vorbild nur noch einmal täglich zuzulassen, ist aus seiner Sicht richtig. „Gerade Pendlerinnen und Pendler sowie viele Unternehmen stehen durch die hohen Spritpreise derzeit massiv unter Druck – auch bei uns in Baden-Württemberg“, erklärt Gramling.
Aus Sicht des Abgeordneten sollte nun geprüft werden, ob zwei weitere Elemente des österreichischen Systems auch in Deutschland übernommen werden können:
Zum einen dürfen Tankstellen in Österreich ihre Preise nicht nur maximal einmal täglich, sondern zusätzlich nur an drei Tagen pro Woche erhöhen. „Eine solche Regelung könnte Verbraucherinnen und Verbraucher noch besser vor Preisspitzen schützen und verhindern, dass Preisaufschläge vorsorglich über die ganze Woche verteilt werden“, so Gramling.
Zum anderen verweist der CDU-Abgeordnete auf den offiziellen österreichischen Spritpreisrechner, der etwa per App abrufbar ist. Dort werden nicht sämtliche Angebote angezeigt, sondern nur die günstigere Hälfte der Tankstellen in einem regional begrenzten Umfeld. Der Rechner sucht jeweils in diesem Umfeld und zeigt beispielsweise bei einer Adresssuche die zehn nächstgelegenen Tankstellen zu einem Standort an. „Wer Preise völlig unverhältnismäßig anhebt, landet so gar nicht erst im Blickfeld der Verbraucher. Auch das stärkt den Verbraucherschutz ganz konkret“, erklärt Gramling.
Neben den hohen Preisen an den Tankstellen sorgen derzeit auch die Entwicklungen auf den internationalen Energiemärkten bei vielen Bürgerinnen und Bürgern für Verunsicherung. Gramling stellt jedoch klar: „Die Energieversorgung in Deutschland ist weiterhin gesichert. Wir erleben aktuell erhebliche Preissprünge und eine hohe Volatilität an den Energiemärkten. Eine physische Knappheit an Öl besteht derzeit aber nicht.“
Um die Lage zu stabilisieren, hat die Internationale Energieagentur (IEA) ihre Mitgliedstaaten gebeten, strategische Ölreserven freizugeben. „Deutschland steht zum Grundsatz der Solidarität unter den IEA-Staaten. Deshalb werden wir auch unseren Beitrag leisten“, so Gramling abschließend.

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