Proxima Fusion: Hier schaut Deutschland nicht nur zu

Schaut Deutschland bei der Fusion nur zu? Oder können wir wirklich vorne mitspielen? Durch Proxima Fusion in München spielen wir weit vorne mit: Hier entsteht nicht einfach nur ein weiteres Forschungsprojekt, sondern ein Unternehmen mit dem klaren Anspruch, aus exzellenter Wissenschaft industrielle Realität zu machen.

Proxima Fusion wurde 2023 als Ausgründung aus dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik gegründet und arbeitet an einem Fusionskraftwerk im Bereich der Magnetfusion. Für meine Kollegen Joachim Ebmeyer, Hans Theiss und mich aber entscheidender als das technische Detail: Hier zeigt sich, wie aus Grundlagenforschung im besten Fall ein neuer Teil künftiger Energieversorgung werden kann. Genau diese Verbindung aus wissenschaftlicher Exzellenz, Unternehmergeist und strategischem Anspruch brauchen wir in Deutschland viel öfter.

Perspektivisch ist Proxima Fusion sogar an den Plänen zum Pilot-Kernfusionskraftwerk Stellaris in Bayern beteiligt ist. Wenn wir also wollen, dass solche Technologien nicht irgendwo auf der Welt, sondern bei uns vorangetrieben werden, dann müssen wir sie hierzulande mit klugen Rahmenbedingungen, Tempo und politischem Rückenwind begleiten.

Jetzt entscheidet sich, ob wir aus dieser Stärke einen echten Vorsprung machen oder ob andere schneller sind.

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